
Albertinenstraße 17
Neubau von vier Wohnhäusern in Berlin Weißensee
Projektentwicklung und Lph 1-9, 2002-2004
Das Projekt entstand in Bauherrengemeinschaft in zentraler Lage in Berlin Weißensee, unmittelbar an Park und See. Zwei einfache und prägnante Baukörper wurden als Antwort auf die heterogene Struktur der umliegenden Bebauung gesetzt. In struktureller Herangehensweise entstand ein Spiel von Symmetrie, Reihung und Spiegelung. Einschnitte auf der jeweils entgegen gesetzten Seite zum Nachbarhaus bilden private Außenzimmer in Form von Dachterrassen mit Seeblick bzw. Südwestlage. Das Haus wird hierdurch Skulptur, wird Monolith.
Die Grundrisse sind denkbar einfach. Gleich große 4x6m Raumeinheiten fließen im Erdgeschoss zu einer Raumgruppe, im Obergeschoss sind sie teilbar. So kann das Haus ohne konstruktiven Umbau 4, 5 oder 6 Zimmer plus Wohnküche aufnehmen. Die Raumproportionen spiegeln sich in den Fassaden wider.
Das Material steht für sich, wird Teil des Ganzen, will keine Effekte erzielen. Durch seinen durchgefärbten graubraunen Außenputz treten die Kuben auf dem bewaldeten Grundstück in den Hintergrund und behaupten sich selbstverständlich als skulpturale Baukörper in ihrer Umgebung.
Julia Dahlhaus Michael Müller
Foto: Werner Huthmacher
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